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Die 70er Jahre

Neue Präsidentenplakette

Bruderschaft im Jahr 1973

Beim Schützenfest in Wehr erhielten die 80 teilnehmenden Schalbrucher Schützen im selben Jahr den Ehrenpreis. Vier Jahre später richtete die St. Peter & Paul-Schützenbruderschaft das Schützenfest des 1950 wiedergegründeten Dekanatsverbandes aus. Dabei präsentierten die Schalbrucher ihre neue Präsidentenplakette, die der damals 80jährige Heinrich Schäfers anläßlich seines Volltreffers beim Vogelschuß ein Jahr zuvor gestiftet hatte. Das Fest verregnete völlig. Auf der Festwiese (damals noch am Reyweg gelegen) wurde nur ein Faß Bier verzapft. Dennoch kamen viele Gäste nach Schalbruch, unter ihnen wie stets in diesen Jahren der niederländischen Auftragsverwaltung Landdrost Hubert Dassen, der mit dem Ehrenkomitee bei Ortsvorsteher Anton Deckers vergeblich auf Wetterbesserung wartete.
Die Schalbrucher Schießgruppe errang erstmals 1960 die Dekanatsstandarte, die als Wanderpreis seit 1955 an die beim Dekanatsschützenfest erfolgreichste Schießgruppe vergeben wird. 1968 und 1978 sammelten die Schalbrucher Schützen erneut die meisten Punkte beim Dekanatsschießen. Überhaupt zeigten sich die Schalbrucher sehr treffsicher: Schützenprinz Franz-Josef Deckers konnte sich 1974 beim Dekanatsschießen gegen seine vier Konkurrenten durchsetzen und wurde Dekanatsprinz. Schützenkönig Fritz Knarren erreichte den zweiten Platz. Er wurde dennoch mit dem Insignien des Dekanatskönigs ausgezeichnet, da der eigentliche Sieger disqualifiziert werden mußte.

Auch das Feiern wurde stets groß geschrieben. Beim Patronatsfest am 1. Juli 1974 beging die Bruderschaft mit einjähriger Verspätung ihr 60jähriges Vereinsbestehen. Ihr 60jähriges Bestehen feierte die St. Peter & Paul Bruderschaft 1973.