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Die 80er Jahre

Dekanatsschützenfest 1978

Ehemalige Königspaare

unserer Bruderschaft beim Festaufzug 1983

1978 luden die Schalbrucher vom 26. - 29. Mai ein weiteres Mal zum Heimat- und Dekanatsschützenfest ein. Schirmherr dieses Festes war Josef Pennartz, der erste Präsident nach dem Zweiten Weltkrieg. Das viertägige Fest, zu dem eine umfangreiche Festschrift erstellt wurde, feierten die Schalbrucher mit vielen auswärtigen Gästen und ehemaligen Schalbruchern. Nebem dem Heimat- und Festabend fanden die Umzüge und Bälle und besonders der abschließende Dorfabend am Montag großen Anklang.

Ihr 70jähriges Bestehen feierte die Bruderschaft vom 28. - 30. Mai 1983 mit Gastbruderschaften aus Linne, Havert, Isenbruch, Hillensberg, Wehr, Breberen-Brüxgen, Höngen und Nieuwstadt. Am Sonntag verschönerten viele ehemalige Schalbrucher Königspaare den Festzug.

Erstmals am 4. Dezember 1983 luden die Schützen ihre älteren Mitbürger zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in den Kindergartenkeller ein. Die Seniorennachmittage fanden fortan jährlich statt. Ab 1991 wurde die Organisation und Gestaltung auf Vorschlag der Bruderschaft in die Hände der Dorfvereine gelegt.

1984 schlugen die Schützen der St. Peter & Paul Bruderschaft ein neues Kapitel ihrer Geschichte auf. Erstmals befand sich in ihren Reihen ein Schützenkaiser: Heinrich Kelleners (+) schoß zum dritten Mal in Folge den Vogel ab.

Einige unserer alten Königspaare: Josefa Püstgens, Sophie Köhnen und Hubertine Mohren.

Einweihung der neuen Vereinsfahne 1984

Ebenfalls 1984 wurde die neue Fahne geweiht.

In einem Bericht der Heinsberger Volkszeitung vom 04. Juli 1984 steht:
"Einen großen Festtag hatten die Dorfvereine und die Bevölkerung des kleinen Grenzortes Schalbruch. Anläßlich des Patronatsfestes der St.-Peter-und-Paul-Schützenbruderschaft wurde am Sonntagmorgen in der St.-Peter-und-Paul-Kirche Schalbruch, unter Anteilnahme der Ortsbevölkerung, die neue Fahne der Schützenbruderschaft vom Präses Pfarrer Struth feierlich eingeweiht."

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Dank der Treffsicherheit von Heinrich Kelleners konnten die Schützen erstmals vom 7. bis 9. September 1985 unter der Schirmherrschaft von Anton Deckers ein Kaiserfest feiern. Am Festzug nahmen Gastvereine aus Isenbruch, Havert, Wehr, Sittard, Hoengen und Hillensberg teil.Verbunden mit dem 75jährigen Bestehen beging die Bruderschaft 1988 ein weiteres Dekanatsschützenfest. Leo Kirwald stand den Feierlichkeiten als Schirmherr vor. Das Fest begann mit einem Dorf- und Festabend, an dem sich alle Ortsvereine beteiligten. Bei prächtigem Wetter wurde der Sonntag, an dem alle Bruderschaften des Dekanats nach Schalbruch gekommen waren, zu einem großen Festtag mit Umzug sowie Königs- und Kaiserball.

Ein volles Programm gab es auch am Montag, das mit einer Messe für die Anliegen des Dorfes begann. Fortgesetzt wurde es mit einem Klumpeball, abgerundet mit einem "Rheinischen Abend".



Einsegnung der neuen Vereinsfahne im Jahr 1984

Dekanatswanderplakette

Bei den Schießwettbewerben anläßlich dieses Schützenfestes errang Schalbruch die Dekanatswanderplakette. Im Jahr 1989 griff die Bruderschaft erstmals das Thema Mitgliedschaft von Frauen auf, das allerdings wieder zurückgestellt wurde. Von 1990 bis 1993 stellte sich kein Schützenbruder für das Amt des Präsidenten zur Verfügung. Dieses wurde daraufhin kommissarisch geführt vom Schriftführer Franz Diecks. Der 65. Königsvogelschuß wurde am 8. Mai 1994 trotz schlechten Wetters ein schöner Erfolg.
Erstmals war er eingebettet in ein abwechselungsreiches Rahmenprogramm. Diese Vogelschuß begann mit einem Frühschoppen mit Tupp-Turnier, Schießwettbewerk und Erbsensuppe. Außerdem wurden Spiele für die Kinder angeboten. Für die Damen gab es dabei zum Muttertag Kaffee und Kuchen sowie Blumen vom Präsidenten Claus Kuckartz.